Geschlossene Gesellschaft der Harmoniesucht: Remscheids Altparteien und Anhängsel

Andre Hüsgen

PRO-Remscheid-Vorsitzender und -Ratsherr. (Anklicken zum Vergrößern des Bildes!)

Immer wieder wurde von PRO Remscheid seit 2014 darauf hingewiesen, dass die lokalen Altparteien von CDU bis SED-Fortsetzungspartei „Die Linke“ einen eigenen Kosmos selbsternannter Super-Demokraten bilden. Letztlich geht es in diesem nur noch darum, wie stark oder weniger stark das Linksgrünentum bei den einzelnen Formationen ausgeprägt ist. Nuancen, ob nun drei Plätze des Offenen Ganztags an der Grundschule Hasten oder der in Reinshagen neu geschaffen werden, machen das Wesen großer „Streitfragen“ unter den polit-korrekten Parteien und Wählergruppen Remscheids aus.

Überaus bezeichnend sind die zuckrig-klebrigen Konsens-Beschwörungen bei den momentanen Podiumsdiskussionen der gutmenschlichen Oberbürgermeister-Kandidaten. Konkret werden jene von folgenden Formationen gestellt: CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, „Die Linke“ und der Wählergruppe „Echt“. Alle sechs haben sich gemäß eigener Aussagen ganz doll lieb. Und freilich ist das halbe Dutzend sich darin einig, die zwei vermeintlichen Außenseiter-Bewerber um das Amt des Stadtoberhaupts gezielt unter den Teppich zu kehren. PRO-Remscheid-Oberbürgermeister-Kandidat Thorsten Pohl ist einer der vorgenannten Polit-Bösewichte in den Augen der örtlichen Linksgrün-Ideologen.

„Beim Informationsstand am 16. August im Bereich des Allee-Center-Brunnens dachte ich, ich traue meinen Augen nicht, als die CDU-Ratsmitglieder Markus Kötter und Mathias Heidtmann beim Aufbau des Stands der Konkurrenz von ‚RSsozial‘ halfen“, so der PRO-Remscheid-Vorsitzende und -Ratsherr Andre Hüsgen.

Brigitte Neff-Wetzel

© Ausschnitt der digitalen Ablichtung eines YouTube-Videos



Kopf der lokalen „Die Linke“-Absplitterung „RSsozial“: Brigitte Neff-Wetzel.

„Selbstverständlich sei es Christdemokraten und ‚RSsozialen‘ unbenommen, privat ein gutes Verhältnis zueinander zu haben, aber es ist ein Akt eklatanter politischer Würdelosigkeit, den unmittelbaren Konkurrenten bei ein und derselben anstehenden Wahl zu unterstützen. Es fügt sich nahtlos ins Bild der linksgrünen Friede-Freude-Eierkuchen-Runde ein, die unserer Stadt bereits enormen Schaden zugefügt hat.

Seit über zehn Jahren sind wir von PRO Remscheid der Störfaktor schlechthin im Hinblick auf das ausufernd harmoniesüchtige Altparteien-Milieu. Der politisch mündige Bürger will glasklar eine Interessenvertretung durch die von ihm gewählten Vertreter haben und keinen politischen Ringelpiez mit Anfassen. Das ist offenbar bei den hiesigen Apparatschiks von Schwarz bis Knallrot noch nicht angekommen. Wer hingegen tatsächliche demokratische Streitkultur haben will, für den ist am 14. September bei der Kommunalwahl eine Option mehr als naheliegend: Klartext. Mut. PRO Remscheid (Liste 5)!“