Das Mehrfamilienhaus 60a an der Haddenbacher Straße ist unter Nachbarn extrem berüchtigt: Tonnenweise wird dort Müll in den Vorgarten geworfen, um den sich immer wieder die Technischen Betriebe der Stadt zu kümmern haben. Denjenigen, die für die unsachgemäße Entsorgung ihres Abfalls verantwortlich sind, wollen die Anwohner lieber nicht die Meinung geigen, da sie andernfalls akute Gefahr für die eigene körperliche Unversehrtheit befürchten. Antisoziales Gebaren hat sich in dieser Randlage Remscheids breitgemacht.
Maximal verklausuliert lässt sich der Berichterstattung des „Remscheider General-Anzeigers“ entnehmen, dass wohl Angehörige einer mobilen ethnischen Minderheit in der Immobilie hausen. Verwahrlosung ist nur eines gleich mehrerer Symptome, die in derartigen Konstellationen vorherrschen. Oftmals gesellen sich Sozialleistungsbetrug, illegaler Aufenthalt in Deutschland und Schwarzarbeit hinzu. Erst Anfang März gab es in drei Schrotthäusern entlang der Freiheitstraße und in einem an der Honsberger Straße eine große gemeinsame Razzia verschiedener Sicherheitsbehörden.
„Aus dem Ruhrgebiet kennt man es ärgerlicherweise schon seit vielen Jahren: Verbrecherisch profitgierige Immobilieneigentümer stecken zumeist bulgarische und rumänische Staatsangehörige zu Dutzenden in ihre Schrottbehausungen, womit für alle gewöhnlichen Nachbarn ein unerträglicher Leidensprozess beginnt“, kommentiert der PRO-Remscheid-Ratsgruppensprecher Andre Hüsgen.
Ein Mehrfamilienhaus, in dem manche Bewohner mit mitteleuropäischen Gepflogenheiten offenbar auf Kriegsfuß stehen: Haddenbacher Straße 60a.
„Nun wird jenes Phänomen auch bei uns im Bergischen Städtedreieck immer drängender. Nicht ohne Grund existiert die neulich eingerichtete Gemeinsame Koordinierungsstelle Rhein-Wupper bei der Stadt Wuppertal, die in der gesamten Region sicherheitsbehördliche Maßnahmen gegen Clan- und Bandenkriminalität veranlasst.
Auch bei nichtdeutschen Bürgern der Europäischen Union muss eines ohne Wenn und Aber gelten: Melden sich diese arbeitslos und/oder beantragen Kindergeld, so sind sie gründlichst zu durchleuchten. Liegt auch nur der geringste Verdacht auf Sozialleistungsbetrug vor, so haben Staat und Kommune unverzüglich aktiv zu werden! Kriminellen Netzwerken im Milieu einer mobilen ethnischen Minderheit muss wie auch allen anderen Erscheinungsformen der Illegalität mit einer strikten Null-Toleranz-Linie begegnet werden! Es gehört nun einmal zu den elementarsten Pflichtaufgaben von Staat und Kommune, den gesetzestreuen Bürgern ein Leben in Sicherheit und Ruhe zu garantieren.“

