„Unsere Demokratie™“: Komba-Gewerkschaft ausschließlich mit polit-korrekten Parteien/Wählergruppen in lokalem „Wahl-Auto-Mat“

Nico Ernst im November 2024

Verlangt echte Demokratie: Der PRO-Remscheid-Ratsfraktionsvorsitzende Nico Ernst. (Anklicken zum Vergrößern des Bildes!)

Wer meint, die Gewerkschaft der Kommunalbeamten und -angestellten (Komba) sei eine politisch breiter aufgestellte Alternative zu den Mitgliedsvereinigungen des immer schon stramm linksgrünen Deutschen Gewerkschaftsbundes, der wird durch den aktuellen Remscheider „Wahl-Auto-Mat“ schlagartig eines Besseren belehrt. Mit diesem will seine Betreiberin Komba ihren Mitgliedern eine Übersicht darüber verschaffen, wer im jetzigen Kommunalwahlkampf was hinsichtlich des Arbeitgebers Stadt Remscheid fordert. Doch die Sache hat einen ganz gewaltigen Haken: Es kandidieren neun Parteien bzw. Wählergruppen am 14. September für den Rat und die vier Bezirksvertretungen der „Seestadt auf dem Berge“, aber der „Wahl-Auto-Mat“ von Komba bildet die Positionierungen von lediglich sieben Parteien bzw. Wählergruppen ab.

Da der Komba-„Wahl-Auto-Mat“ für Remscheid strikt nach den Vorgaben „Unserer Demokratie™“ des Linksgrünentums gestaltet ist und deshalb die Bürgerbewegung PRO Remscheid vorsätzlich unberücksichtigt lässt, diskreditiert sich die Gewerkschaft selbst. Besagtes Manko des „Wahl-Auto-Mats“ fiel auch in der „Facebook“-Gruppe „Remscheider unter Remscheidern“ sofort auf. Selbst Personen, die ideologisch im Linksgrünentum zu verorten sind, bemängeln dort offen die bewusste Einengung des lokalen „Wahl-Auto-Mats“ auf politisch genehme Organisationen: Die zwei nicht vom „Wahl-Auto-Mat“ berücksichtigen Formationen könnten daher zu Recht auf ein für jedermann sichtbares Demokratie-Defizit hinweisen.

„Was die Komba-Gewerkschaft dort fabriziert hat, ist nichts anderes als ein politischer Schuss ins eigene Knie“, so der PRO-Remscheid-Ratsfraktionsvorsitzende Nico Ernst.

Andreas Hemsing

© Sascha Faber (commons.wikimedia.org / Lizenz: CC BY-SA 4.0)



War bis vor kurzem acht Jahre lang Bundesvorsitzender der polit-korrekten Komba-Gewerkschaft: Andreas Hemsing.

„Wenn sogar Bürger der ‚Seestadt auf dem Berge‘, die unserer Wählergruppe in keiner Weise nahestehen, urteilen, der Komba-‚Wahl-Auto-Mat‘ sei nutzlos, ist dies ein absolut vernichtendes Urteil für die Gewerkschaft. Die Komba-Figuren hinter dem Remscheider ‚Wahl-Auto-Mat‘ dachten bei dessen Erstellung wohl, das Linksgrünentum in der Stadt würde sie für ihren Akt im (Un)Geiste ‚Unserer Demokratie™‘ über alle Maßen loben, doch falsch gedacht. Vielmehr hat die lokale Komba einen veritablen Rohrkrepierer produziert.

Die linksgrüne Ideologie hinter ‚Unserer Demokratie™‘ ist sehr gut mit dem Blockparteien-System der ‚DDR‘ vergleichbar. Auf dem Papier gab es im Unrechtsstaat ‚DDR‘ einige andere Parteien neben der alles bestimmenden SED (heutiger Name: ‚Die Linke‘), doch diese vermeintlichen Optionen waren samt und sonders auf die kommunistische Doktrin verpflichtet, was sie zur reinen Staffage machte. In beiden Fällen geht es um hermetisch geschlossene Polit-Systeme, die aus ihrer eigenen ‚Logik‘ heraus keine Abweichler dulden können. Wer auch die Nase gestrichen voll hat von Linksgrünentum, ‚Unserer Demokratie™‘ und willfährigen Ausführungsorganen à la Komba-Gewerkschaft, für den gibt es am 14. September anlässlich der Kommunalwahl auf den Stimmzetteln die eine tatsächlich demokratische Lösung: Klartext. Mut. PRO Remscheid (Liste 5)!“