Lennep: Hochklassiges Hotel soll zum Asylheim werden!

Jägerwald in Remscheid-Lennep

© Frank Vincentz (commons.wikimedia.org / Lizenz: CC BY-SA 3.0)



Ehemaliges Mercure – und heutiges Dorint-Hotel: Gleich neben Remscheids Anbindung an die Autobahn 1 wird es nach dem Willen der Landesregierung zahlreiche bunte Premium-Gäste aus der Dritten Welt geben.

Noch hielt sich seinerzeit die Stadtverwaltung bedeckt, aber bereits am 6. Dezember erstellte PRO Remscheid eine Anfrage, ob das Land im Stadtgebiet Ausschau hält, um künftig ein Hotelgebäude als Asylbewerber-Unterkunft zu nutzen. Dass am Folgetag die PRO-Remscheid-Anfrage nicht in der mündlichen Fragestunde des Stadtrats behandelt werden konnte, ist einem Akt der Haarspalterei durch den CDU-Fraktionsführer Markus Kötter zu verdanken. In den Tagen nach der Ratssitzung vom 7. Dezember ging schließlich die Hiobsbotschaft durch die Lokalmedien: das Dortint-Hotel am Jägerwald soll zu einer Auffang-Einrichtung für Gestrandete aus der Dritten Welt werden. Die Anwohnerschaft wird es zu danken wissen.

Laut Aussage der Dorint-Kette wird die vornehmlich jungen Herren Asylbewerber die „malerische Natur“ des Bergischen Landes erwarten. Ferner ist „[g]uter Schlaf garantiert, ein Sonntagsfrühstück jeden Tag, nahtloses WLAN und Mitarbeiter, die erst dann zufrieden sind, wenn Sie es sind.“ Auf Vergleichsportalen im Internet liegt das Dorint Lennep bei Raten der Weiterempfehlung oberhalb der 80 Prozent, womit es zu den Spitzenbetrieben des Bergischen Städtedreiecks zählt.

„Einmal mehr ist es bezeichnend, wie unverschämt der Bürger von der herrschenden Klasse für dumm verkauft wird“, äußert der PRO-Remscheid-Fraktionsvorsitzende Andre Hüsgen seinen Unmut.

Andre Hüsgen

PRO-Remscheid-Fraktionsvorsitzender

„Politiker der unsäglichen Ampel-Koalition, die bei uns national wie leider auch kommunal das Sagen haben, inszenierten sich in letzter Zeit bei TV-Gesprächsrunden stets so, als ob sie endlich verstanden hätten, dass die Bürger keinerlei weitere illegale Einwanderung auf der Schiene Asyl wünschen. Doch tatsächlich werden hochklassige Sterne-Hotels angemietet, um unsere Premium-Gäste aus wirtschaftlich desolaten Staaten auf Steuerzahlers Kosten standesgemäß unterzubringen. Es ist einfach nur unfassbar!

Da passt es ganz ins Bild, dass pünktlich zum Jahreswechsel vor allem die Netto-Steuerzahler ausgenommen werden wie die Weihnachtsgänse. Seien es die massiven Erhöhungen kommunaler Gebühren, Anstiege bei Strom- und Gaspreisen oder in der Gastronomie die Anhebung von sieben auf 19 Prozent Mehrwertsteuer. Hinzu kommen mehr LKW-Maut, steigende CO2-Bepreisungen, stärkere Belastungen bei den Krankenkassen-Beiträgen und eine neue Kerosin-Steuer auf Inlandsflüge. Obendrein gibt es hierzulande eine Debatte darüber, das Regelalter des Renteneintritts auf 70 Jahre zu heben.

Jedenfalls kann sich der Durchschnittsverdiener, der in den Augen des Altparteien-Kartells die am einfachsten zu schnappende Melkkuh ist, keine Langzeit-Aufenthalte in Hotels der Spitzenklasse leisten. Jegliche derartige Unterbringung von Asylbewerbern auf Kosten der Allgemeinheit ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden einzelnen Netto-Steuerzahlers. Für das, was sich hier die schwarz-grüne Landesregierung unter ihrem ergrünten Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) erdreistet, wird es maximalen Widerstand seitens PRO Remscheid geben!“