Reaktionen von PRO und Massenmedien auf Türken-Kurden-Krawalle

„Graue Wölfe“

Das Logo des türkisch-chauvinistischen Netzwerks der „Grauen Wölfe“

Da in der Türkei der Ober-Islamisierer und Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan immer wieder Stützpunkte der in Deutschland verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) militärisch angreifen lässt, sahen sich in Nordrhein-Westfalen wohnhafte Anhänger des PKK-Idols Abdullah Öcalan dazu veranlasst, etliche Demonstrationen zu veranstalten. Die Veranstaltung, die am 2. September vom Remscheider Hauptbahnhof nach Hückeswagen führte, wurde im Lenneper Stadtteil Bergisch Born von chauvinistischen Türken attackiert. Steine flogen zwischen den Seiten beider Extremisten, während die Polizei sich genötigt sah, Schlagstöcke und Pfeffergas gegen die Randalierer einzusetzen.

Die mediale Verarbeitung des Geschehens sprach einmal erneut Bände über die geistigen Minderleistungen gutmenschlicher Art. Gerhard Schattat vom Remscheider General-Anzeiger knüpfte an Volker Leitzbach an, der SPD-Ratsmitglied und klischeehafter Weise Gesamtschullehrer ist, indem er in politisch korrekter Manier mit „Bitte Worte statt Steine“ in seinem „Standpunkt“ an die Gewalt-affinen Aktivisten appelliert. Eine butterweiche Ermahnung! Lothar Kaiser, der als ehemaliger WDR-Redakteur unter dem Silbenwort-Pseudonym „Kailo“ ein kommunales Weblog gestaltet, das für gewöhnlich jedem kleinsten Kaninchenzüchterverein Raum gibt, schweigt sich gleich völlig über den Vorfall aus. Eine ähnliche Schweigespirale kommt bei ihm zur Anwendung, wenn es um Aktivitäten der PRO-Bewegung geht. Schließlich will „Kailo“ es sich nicht mit der politischen Klasse Remscheids verscherzen.

Hingegen hat die Bürgerbewegung PRO Deutschland mit zwei Anträgen (hier und hier abrufbar) für die nächste Stadtratssitzung am 24. September reagiert, die gleichermaßen die Verurteilung der PKK-Anhänger wie auch der türkischen Chauvinisten von den „Grauen Wölfen“ vorsehen. Die beiden PRO-Deutschland-Ratsherren sind schockiert über diese Gewalt von Ausländern untereinander. Ihrer Meinung nach muss der deutsche Rechtsstaat derartige Szenen schon im Keim ersticken.

Andre Hüsgen

Der Remscheider PRO-Deutschland-Ratsgruppensprecher

„Als sehr naheliegend betrachte ich es, dass Schattat und ‚Kailo‘ den Türken und Kurden den Status der ‚edlen Wilden‘ anheften wollen, denen man es nachsehen müsse, wenn deren anatolische ‚Folklore‘ mit einem guten Schuss hitzigen ‚Temperaments‘ etwas aus den Fugen gerät“, schlussfolgert der Remscheider PRO-Deutschland-Ratsgruppensprecher Andre Hüsgen.

„Würden sich Europäer so asozial und berserkerhaft in der Türkei aufführen, so würden diese für lange Zeit im dortigen als nicht gerade angenehm bekannten Knast landen. Unter keinen Umständen können wir uns fremde Konflikte ins Land importieren! Daher ist die eiserne Hand unseres Rechtsstaats gefragt, um den Randalo-Orientalen zu zeigen, wer hier das Sagen hat, und wer bei uns die Füße stillzuhalten hat. Mögen sich Kurden und Türken in Nordwest-Kurdistan gegenseitig die Köpfe einschlagen, was bereits traurig genug ist, doch haben sie gefälligst uns Deutsche damit nicht zu behelligen!“