Ein 25-jähriger Syrer wurde am frühen Morgen des 2. Juni in Remscheid festgenommen, da er unter dringendem Verdacht steht, zur Terrororganisation „Islamischer Staat“ Kontakt gesucht zu haben. Nach Paragraph 89b des Strafgesetzbuchs ist es ein strafbewehrtes Delikt, mit illegalen Vereinigungen Kommunikation zu pflegen, um sich in Sachen Gewaltanwendung ausbilden zu lassen. Neben der Wohnung des Verdächtigen erschien die Polizei auch in Solingen bei seinen Eltern. Sie gelten als die zentralen Zeugen im Ermittlungsverfahren der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf.
Strukturen mit Querverbindungen zum „Islamischen Staat“ sind im Bergischen Städtedreieck nicht neu. Beispielsweise wurde am 14. Juni 2012 der salafistische Moschee-Verein „Millatu Ibrahim“ durch den damaligen Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) verboten, weil am 1. Mai desselben Jahres dessen Anhänger eine Kundgebung der PRO-Bewegung gewaltsam attackiert hatten. Vom Wuppertaler Bezirk Vohwinkel heißt es, dort existierten bis zum heutigen Tage nicht-öffentlich agierende Salafisten.
Die Flagge, die neben einigen anderen mohammedanisch-extremistischen Organisationen auch von den Terroristen des „Islamischen Staats“ genutzt wird.
„Es nimmt in keiner Weise wunder, dass in einer Stadt islamischer Extremismus blüht, in der mohammedanische Radikalinskis – wie etwa von den ‚Grauen Wölfen‘ – vom Oberbürgermeister höchstselbst hofiert werden“, bewertet der PRO-Remscheid-Ratsgruppensprecher Andre Hüsgen die Zustände.
„Wenn gewisse Moschee-Gemeinden in der veröffentlichten Meinung normalisiert werden, vor denen die Sicherheitsbehörden hierzulande eindringlich warnen, ist es nicht mehr ein so weiter Schritt, dass vor allem Jungmänner, die den Islam als einen letzten Identitätsanker begreifen, bei den Hardcore-Einpeitschern vorstellig werden. Jene bemitleidenswerten Personen, die verzweifelt Halt suchen in Sprenggläubigkeit mit ganz viel ‚Allahu akar‘-Gebrüll, enden nicht selten als Kanonenfutter ihrer zauselbärtigen Koran-Gurus. Daher ist unsere Bürgerbewegung PRO Remscheid seit jeher gegen jegliche extremistische Bestrebung, die nach Tod und Zerstörung trachtet.“

