PRO Remscheid empfiehlt Oberbürgermeister Anti-Agressions-Kurs

Burkhard Mast-Weisz (SPD)

© Ausschnitt der digitalen Ablichtung eines YouTube-Videos



Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) fällt immer wieder mit verbalen Entgleisungen gegen Akteure der patriotischen Opposition auf. (Anklicken zum Vergrößern des Bildes!)

Im Wuppertaler Stadtrat sagte der dortige Sozialdezernent Stefan Kühn (SPD) einst sinngemäß: Eine Sprache des Hasses führt zu Gedanken des Hasses und Gedanken des Hasses führen zu Taten der Gewalt! Grundsätzlich freut sich die Bürgerbewegung PRO Remscheid, wenn der lokale Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (ebenfalls SPD) Hass und Gewalt eine Absage erteilt, jedoch bleiben seine cholerischen Ausbrüche unvergessen. Gleich zweimal und mit Vorsatz setzte Mast-Weisz im Jahr 2020 politische Gegner mit „braune[n] Flecken an der Hose“ gleich. PRO Remscheid und deren Wählerschaft wurden vom ersten Bürger der „Seestadt auf dem Berge“ auch gelegentlich als „Spinner“ verunglimpft.

Der Beobachter des politischen Geschehens im Bergischen Städtedreieck kann nun selbst entscheiden, wie aufrichtig die Krokodilstränen des Mast-Weisz in seinem aktuellen Interview gemeint sind. Der „Remscheider General-Anzeiger“ schreibt wie folgt: „‚Ich bin auch nicht mit jeder Partei einverstanden. Besonders mit einer nicht.‘ Zur Demokratie gehöre es aber, auch andere Meinungen bis zu einem gewissen Grad zu akzeptieren. Wer seine persönliche Abneigung jedoch durch Gewalttaten zum Ausdruck bringt, überschreitet jegliche Grenzen, stellt Mast-Weisz klar. Das gelte parteiübergreifend.“

„Wir nähmen es als ein sehr positives Signal wahr, sollten Mast-Weisz‘ Worte ehrlicher Einsicht und innerer Einkehr entsprungen sein“, äußert der PRO-Remscheid-Fraktionsvorsitzende Andre Hüsgen.

Andre Hüsgen

PRO-Remscheid-Ratsfraktionsvorsitzender (Anklicken zum Vergrößern des Bildes!)

„Möglicherweise schlägt er ein neues Kapitel im Umgang mit Menschen auf, die nicht seiner politischen Meinung sind. Bloß fällt es uns schwer daran zu glauben, wenn man nur an die letzte Stadtratssitzung am 18. April zurückdenkt, als der Oberbürgermeister gleich mehrmals durch Gebrüll sein eher cholerisches Naturell unter Beweis stellte. Weil wir aber an das Gute im Menschen glauben, empfehlen wir dem Stadtoberhaupt die Teilnahme an einem Anti-Aggressions-Training – allein um das von ihm Gesagte glaubhaft zu machen.“